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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Sun, 19 Jul 2026 12:01:49 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sun, 19 Jul 2026 12:01:49 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pg-christophorus.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-60615</guid><pubDate>Wed, 01 Jul 2026 05:41:00 +0200</pubDate><title>Impuls - Juli 2026</title><link>https://pg-christophorus.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/impuls-juli-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser!</p><p>Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.</p><p>Wenn wir die Lesungen aus dem Buch Kohelet hören, dann bleiben wir manchmal schon beim wiederholten „Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch“ hängen, das in unserer Textstelle gar nicht vorkommt. Wird damit nicht die Vergeblichkeit des Seins beschrieben? Du kannst machen, was du willst, es wird doch nichts. Es nutzt nichts. Resignation macht sich breit.</p><p>Aber ist Windhauch nicht auch angenehm? Vom Heiligen Geist sagt die Pfingstsequenz „hauchst in Hitze Kühlung zu“ und wir verstehen das Bild sofort. Gerade an einem heißen Sommertag tut ein belebendes Lüftchen sooo gut. Das Säuseln eines Windhauchs in den Blättern einer Birke oder in den Ähren eines Kornfeldes kann Glücksgefühle auslösen – die Leichtigkeit des Seins.</p><p>Und dann ist da die lange Aufzählung von gegensätzlichen Zeiten im Buch Kohelet. Für uns habe ich nur diese ausgesucht: Es gibt eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz. Ist das Glas halb leer oder halb voll? Die Frage können wir uns beim Hören stellen. Wo bleibt das Ohr hängen? Ja, es gibt Zeiten zum Weinen und zur Klage und sicher fallen Euch sofort einige Situationen ein. Aber eben nicht nur. Es gibt auch Zeiten, vielleicht sogar genauso oft zum Lachen und zum Tanz! Beiden Gefühlszeiten fehlt das Künstliche. Gequältes Lachen ist genauso kein Lachen wie gequältes Weinen kein Weinen ist. Lachen und Tanz kommen aus dem Körper, aus dem Geist und reißen mit. Freilich brauchen sie passende Situationen, aber dann sind sie da. Die Komik, der Witz, das Erheiternde locken zum Lachen. Wirklich Lachen kann ich nur mit Menschen, die mir wohlgesonnen sind. Könnt ihr euch noch an solchen Situationen erinnern? Erzählt sie gern gleich. Und eine gute Musik lockt dazu, den Körper zu bewegen, zu wippen und zu swingen, in Tanzschwingungen zu bringen.</p><p>Ist das Windhauch? Ja, weil man solche Situationen so wenig festhalten kann wie das Korn, das der Wind durcheinanderwirbelt. Nein, weil die Heiterkeit des Augenblicks nicht nur unser Herz leicht macht, sondern auch die Herzen derer, die uns begegnen. Es gibt eine Zeit dafür. Hoffentlich sehr oft und gerade heute.</p><p>Summerfeeling, das ist Gottes Zeitgeschenk für uns. Mit Lachen und Tanz.</p><p><em><strong>Rudi Reinhart</strong></em></p>]]></content:encoded><category>PG St. Christophorus (nicht löschen!)</category><category>Impuls</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-60035</guid><pubDate>Mon, 01 Jul 2024 01:18:00 +0200</pubDate><title>Impuls - Juli 2024</title><link>https://pg-christophorus.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/impuls-juli-2024/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="MsoBodyText">Liebe Gemeindemitglieder,</p><p>der Juli ist gesegnet mit den Festtagen zweier großer Heiliger: Im fernen Kerala wird der heilige Thomas, in unserem eigenen Würzburg der heilige Kilian geehrt. Obwohl sie zu unterschiedlichen Zeiten und an weit entfernten Orten wirkten, verbindet sie doch etwas Wesentliches: ihr unerschütterlicher Glaube und ihr mutiges Eintreten für das Evangelium.</p><p>Der heilige Kilian zog mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan aus Irland aus, um den Menschen in Franken den christlichen Glauben nahezubringen. Auch der heilige Thomas, einer der zwölf Apostel Jesu, reiste unermüdlich, um den Glauben zu verbreiten, bis er schließlich in Indien den Märtyrertod erlitt. Beide Heilige scheuten sich nicht, bestehende Strukturen zu hinterfragen und für ihre Überzeugungen einzustehen, selbst angesichts von Gefahren.</p><p>Der heilige Thomas ist uns bekannt vor allem durch seinen Zweifel am auferstandenen Christus. Doch sein Nachfragen und sein Bedürfnis nach Beweisen machen ihn zu einem Heiligen, mit dem sich gerade Menschen in unserer Zeit identifizieren können. Auch wir zweifeln manchmal, ringen mit Fragen des Glaubens. Der heilige Thomas zeigt uns, dass Zweifel kein Hindernis auf dem Weg zu Gott sein muss, sondern vielmehr ein ehrlicher Ausdruck unseres Suchens nach Wahrheit.</p><p>Was können wir in unserer heutigen Welt von diesen mutigen Heiligen lernen?</p><p>Wir müssen doch nicht gleich Märtyrer werden, um den Spuren der Heiligen zu folgen. Der heilige Kilian und der heilige Thomas zeigen uns vielmehr, dass es im Alltag unzählige Möglichkeiten gibt, für unseren Glauben einzustehen. Vielleicht können wir mit offenem Herzen auf Menschen zugehen, die anders denken als wir, oder uns für Gerechtigkeit und Frieden in unserer Umgebung einsetzen.</p><p>So dass wir Jesus finden - die einzige Wahrheit, der einzige Weg und das Leben in Fülle, möge der heilige Thomas und Kilian für uns beten.</p><p>Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Juli!</p><p>Ihr Pater Thomas</p>]]></content:encoded><category>PG St. Christophorus (nicht löschen!)</category><category>Impuls</category></item></channel></rss>