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Impuls: Maria Himmelfahrt - Ostern für alle

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Wochenende habe ich in Bamberg einen großen Freiluft-Gottesdienst zum Mutter-Gottes-Fest mitgefeiert. Zu „normalen“ Zeiten hätte es eine große Prozessesion gegeben, nun standen zwei Marienfiguren auf dem Maxplatz nebeneinander: eine Marienfigur mit dem Jesuskind auf dem Arm - und eine Pieta mit dem toten Jesus im Schoß. Ein Sinnbild dafür, dass Maria - und Jesus - uns auf unserem Leben von der Geburt bis zum Tod begleiten. Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel ist ein österliches Fest. Es zeigt uns allen die Hoffnung, dass wir nach dem Tod wie Jesus auferstehen werden. Maria war die erste, aber die Zusage gilt für uns alle: die Hoffnung auf ein Leben bei Gott nach dem irdischen Tod. Mit Leib und Seele, also mit allem, was uns in unserem irdischen Leben ausmacht, was wir erfahren, erleben, erleiden - nichts geht verloren. Wir feiern Maria als Mutter der Kirche und Vorbild im Glauben - ich denke da zum Beispiel an das wunderbare Magnificat, den Lobpreis und das Bekenntnis Marias. An ihr sehen wir aber auch das Handeln und Wirken Gottes - und können daraus Vertrauen und Hoffnung schöpfen, dass Gott auch in unserem Leben segensreich wirkt.

Das folgende Gebet von Pfarrer Bambynek bringt diese Hoffnung ins Wort:

Gott, ich will darauf vertrauen,
dass du mir stets nahe warst, bist und bleibst,
in allen Situationen und Erfahrungen meines Lebens
und gerade auch in dieser herausfordernden Zeit.
So halte ich inne und lenke meine Blicke auf die Mutter deines Sohnes.
In ihr erkenne ich mich wieder,
wenn ich mich freue und wenn ich leide,
wenn ich nach Orientierung suche
und wenn ich mich ermutigen lassen möchte.
Wie du einst Maria bestärkt hast,
so verleihe auch mir deinen Geist und die nötige Kraft.
Hilf mir, dir neu zu vertrauen, für jetzt und auf ewig.
Amen.

Mit sommerlichen Grüßen, Ihre Gemeindereferentin Ulrike Lebert

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